The Bridegroom: Ein Mega-Studentenfilm

Im Filmclub gibt es einen Studenten namens Mustafa. Ich nenne ihn seit Kurzem Mufasa, der Ähnlichkeit zum Disney-Löwen wegen. Wie auch immer, jedenfalls werde ich im Filmclub immer wieder gebeten, ein Poster oder ein Fotoshoot für eine der Produktionen zu designen. In den Büroräumlichkeiten der Studentenregierung stolpere ich immer wieder über Mustafa’s Mähne. Er war derjenige, der mich zum Machen eines kurzen Dokumentarfilms (Faces of Venice) inspirierte – vor ein paar Monaten zeigte er einen kurzen Dokumentarfilm über einen Mann, der Scheren herstellt und über George Bush herlästert. Den Film hat er damals nur gemacht, um ihn in ein Filmfestival einzureichen und gratis Eintrittskarten zu bekommen – würde er keinen Film eingereicht haben, hätte eine Eintrittskarte 1500$ (etwa zwei dunkle Bier) oder so gekostet.

Eines Tages schreibt er mir eine Email – er arbeitet als Produzent für einen UCLA-Studentenfilm und bräuchte einen Setfotografen. Es handelt sich um einen Film, der in den 1950er-Jahren spielt und Verrat und Betrug in wohlhabenden Kreisen als Thema hat. Das Budget: Etwa 50.000$. Mir klappt die Kinnlade herunter – woher kommt das ganze Geld?!
“We are getting all kinds of grants from UCLA” – also Filmförderungen von der Universität. In Amerika sprechen wir immer von anderen Grössenordnungen als in Österreich – wo man auf der TU vielleicht 500 Euro für einen Studentenfilm gesponsert bekommt, tanzen hier Förderungen jenseits der 10.000$ an – und zwar von einer öffentlichen Universität.

Tag 2: Das viktorianische Haus in Pasadena

Am ersten Tag des Shoots habe ich keine Zeit und erlaube mir, vom Set fernzubleiben. Am zweiten Tag geht es dann über eine wunderschöne Bundesstrasse in das ländliche Pasadena. Ich betrete ein viktorianisches Holzhaus mit dunklem Eichenboden, von Plastikfolien bedeckt. Menschen mit Headsets und Walkie-Talkies flüstern, im Obergeschoss höre ich Anweisungen des Regisseurs. Nachdem ich das magische Stichwort “Cut!” vernehme, schleiche ich mich nach oben. Ein hell erleuchteter Raum mit etwa zehn Crewleuten darin, unter ihnen ein schlacksiger Österreicher im Unterhemd, mit einem Shirt das zum Schal umfunktioniert um seinen Hals hängt. Er ist der Director of Photography am Set, ein weit gereister und erfahrener, sehr gmiadlicher Kerl. Das Set ist alles andere als gschmuftig – Leute laufen schnellen Schrittes  durch enge Türen, überall liegen Kabel herum, drei Männer hieven die riesige, locker 40kg schwere Panavision-Filmkamera von einer Position in eine andere, es werden Befehle gerufen und Aufgaben ausgeführt.

Ich treffe den Regisseur – ein sehr junger, leicht bärtiger Mann mit Kappe, der gerade seinen Abschlussfilm wie ein Weltmeister verwirklicht – und bekomme von ihm den Auftrag, Fotos zu schiessen, die so ähnlich wie die Shots der Kamera aussehen sollen.
“You don’t have to take behind the scenes shots, just the shots that look like what the camera gets”, meint er.
Mustafa kommt um die Ecke geschlurft, er ist als Produzent bestimmt einer der un-gestresstesten Leute am Set: Seine Aufgaben sind grossteils bereits vor der Produktionsphase erfüllt – und werden reaktiviert, sobald das Ding im Kasten ist. Als Produzent kümmert er sich beispielsweise ums Budget, die richtigen Crewleute, die Ausstattung, verschiedene Gebühren etc. – und in der Postproduktion kümmert er sich um die Fertigstellung des Films, der Einsendung an Filmfestivals und so weiter.

Mustafa führt mich am Set herum: Er hat einen 20-Tonnen-Truck persönlich hierher gefahren, zwei weitere Trucks wurden von anderen Fahrern gebracht. In den Trucks: Ausrüstung, und zwar eine Menge davon. Lichter, Reflektoren, Folien, Ständer, Pfeiler, Gerüste, Stative, Isolationen, kleinere Wägelchen, Kabel und aller andere vorstellbare Filmsetkram. Auch am Set: Ein Doppelgenerator, der irgendwo zwischen 50.000 und 100.000 Watt produzieren dürfte.  Ich wackle hinter Mustafa her, komplett fasziniert vom professionellen Level der Produktion; dieses Set kann sich mit mittelgrossen Werbefilm- oder kleineren Feature-Filmproduktionen messen.

Wohnzimmer lassen sich prächtig für Kameraarbeiten verwenden

Wohnzimmer lassen sich prächtig für Kameraarbeiten verwenden

Spieglein, Spieglein an der Wand. V.l.n.r: Regisseur, Gaffer/Mister Elektrik, Regieassistent Nr.1, Cinematograph (viva la Austria) und der Hauptdarsteller von "The Bridegroom".

Spieglein, Spieglein an der Wand. V.l.n.r: Regisseur, Gaffer/Mister Elektrik, Regieassistent Nr.1, Cinematograph (viva la Austria) und der Hauptdarsteller von "The Bridegroom".

Der fette Generator und zwei der drei Trucks von innen gesehen

Der fette Generator und zwei der drei Trucks von innen gesehen

Das Innenleben einer Filmkamera

Das Innenleben einer Filmkamera

Eine der Aufzeichnungen, die der zweite Kameraassistent bei jedem Shot anfertigt

Eine der Aufzeichnungen, die der zweite Kameraassistent bei jedem Shot anfertigt

Am Dreh in einem kleinen Bibliothekszimmer: Hier wird gerade eine Mordszene vorbereitet.

Am Dreh in einem kleinen Bibliothekszimmer: Hier wird gerade eine Mordszene vorbereitet.

Tag 3: Die Farm

Am zweiten Tag des Shootings bringe ich Hiroki – einen Freund aus dem Filmclub der auch in meinem Apartmentgebäude wohnt, direkt gegenüber, auf der anderen Seite des Innenhofs – mit mir aufs Set. Er hat eine Canon 7D, eine Digitale Spiegelreflexkamera mit Videofunktion. Die Qualität des Videos: Unmenschlich. Jedenfalls schreibe ich gemeinsam mit Hiroki ein Skript für einen Kurzfilm und möchte ihm die Erfahrung eines grossen Filmsets ermöglichen – denn in Sachen Film gibt es keinen besseren Platz zum Lernen als direkt am Set selbst.

Direkt nach der Uni fahre ich mit Hiroki aufs Land hinaus – das Set ist eine Farm im Norden von Los Angeles. Wir parken den Wagen und laufen selbstbewusst eine Einfahrt hoch, nur um von einem älteren Herrn und keinem Filmteam begrüsst zu werden. “What arrrre you doing here?!”
“Oh, is this not the film set?”
Eine alte Hexe kommt aus dem Haus gehumpelt. “TRESPASSING! YOU ARRRRE TRESPASSING!”
Der alte Herr setzt eine finstere Miene auf. “Better get off the property before she gets the gun and shoots you!”
Die beiden sehen nicht zum Scherzen aufgelegt aus, also verziehen wir uns.

Das tatsächliche Filmset ist auf der anderen Strassenseite. Ich sehe den 2nd AD (zweiter Regieassistent, er ist für das Erstellen des Call Sheets/Zeitplans zuständig) mit Winterkleidung an einem Tisch sitzen. Vor ihm ein Berg von Essen auf zwei weiteren Tischen, hinter ihm grosse blaue Zelte, die wohl für Makeup benutzt werden.
“I will call the shuttle for you guys, hold on a second!”

Zwei Minuten später hören wir per Walkie-Talkie “That’s a wrap!”. Das Shuttle kommt trotzdem und fährt uns etwa zehn Minuten tief in das Grundstück hinein auf eine Anhöhe, nahe zu einem Schuppen. Alle sind bereits am Einpacken. Naja, wenigstens eine schöne Aussicht. Als kleines Extra für die Schlüsselfiguren am Set habe ich die Setfotos der letzten Tage bereits druckfrisch mit mir mit. “Wow, your printed them already!”
Na klar, Ehrensache.

Tag 4-6: Das fette Estate

Vom vierten bis zum sechsten Tag – Wochenende – halten wir uns in einem riesigen Anwesen auf, ebenfalls vorsintflutliche Architektur, zwei riesige Gästehäuser, eine riesige Villa  als Haupthaus, ein grosser Rasen mit hässlichen, kleinen Statuen. Ich tanze gemeinsam mit Hiroki zwischen den gemieteten Lastwägenhindurch, über die riesigen 16.000 Watt-Lampen hinweg ins Innere des holzfurnitierten Hauses. Eine Augenweide – hässliche 50er-Jahre Einrichtung; direkt vor dem grossen Flügel, der von schweren, beigen Vorhängen umgeben wird, steht ein schwerer Vollmetall-Kameradolly, beladen mit der grossen Panavision-Kamera und unserem österreichischen DP, heute in weniger schwitziger Kleidung. Alles wuselt im Set; aussen am Rasen stehen die Extras (Komparsen) herum und tratschen.

Zur Mittagszeit kommt dann noch ein grösserer Lastwagen an – und zwar mit einem 10-Meter Kran. Ein paar Männer der Chapman Universität bauen den Kran in der Mitte des Rasens auf. Während sie die Kamera fixieren, tippt mich die Kostümdesignerin – eine schrullige und sehr nette Frau mit weit aufgerissenen Augen und konstantem Lachen auf dem Gesicht – auf die Schulter. “Hey, do you wanna be our valet?”
Ich blicke über ihre Schulter. Drei 1950er-Oldtimer-Autos sind auf der grossflächigen Einfahrt startbereit. Ich denke noch daran, wie ich sie denn als Valet-Junge fahren könnte, da zerrt mich die Kostümiererin schon in eines der Nebenhäuser und drückt mir ein schickes Kostüm in die Hand. “Here, it’s gonna fit you!”
So werde ich dann für die nächsten drei Stunden zum Valetjungen…

Der Wagen der Lichttechniker: Hier liegt nur das allernötigste

Der Wagen der Lichttechniker: Hier liegt nur das allernötigste

Grosses Set - viel Papierkram.

Grosses Set - viel Papierkram.

Ein enormer Kamerakran, der von der Chapman University gemietet wird.

Ein enormer Kamerakran, der von der Chapman University gemietet wird.

Das Set der vorletzten drei Tage: Ein grosses Anwesen mit zwei Gästehäusern und vielen Hintergrundschauspielern

Das Set der vorletzten drei Tage: Ein grosses Anwesen mit zwei Gästehäusern und vielen Hintergrundschauspielern

Die Extras (Komparsen) beim Aufwärmen

Die Extras (Komparsen) beim Aufwärmen

Darf ich Ihnen eine Fahrt anbieten?

Darf ich Ihnen eine Fahrt anbieten?

Uuuuund ... Action.

Uuuuund ... Action.

Vom Setfotografen zum Valetboy vor der Kamera: Auf diesem Set habe ich Karriere gemacht...

Vom Setfotografen zum Valetboy vor der Kamera: Auf diesem Set habe ich Karriere gemacht...

Jedes Crewmitglied ist per Walkie-Talkie erreichbar.

Jedes Crewmitglied ist per Walkie-Talkie erreichbar.

Der Soundmann beim Rumkramen in seiner Zaubertasche

Der Soundmann beim Rumkramen in seiner Zaubertasche

Hiroki, mein Filmemacherkumpel,  den ich aufs Set eingeladen habe

Hiroki, mein Filmemacherkumpel, den ich aufs Set eingeladen habe

Vom Produktionsdesigner persönlich zusammengestellt: Ein Haufen Geschenke für eine der Szenen.

Vom Produktionsdesigner persönlich zusammengestellt: Ein Haufen Geschenke für eine der Szenen.

Die Aufzeichnungen des Script Supervisors: Auf der einen Seite eine Tabelle mit Shots und Takes, auf der anderen Seite das Skript mit Anmerkungen, was aufgenommen wurde und was noch einmal gedreht werden muss. Diese Aufzeichnungen kommen dann zum Filmschnitter, der sich so die einzelnen Clips besser zurechtlegen kann.

Die Aufzeichnungen des Script Supervisors: Auf der einen Seite eine Tabelle mit Shots und Takes, auf der anderen Seite das Skript mit Anmerkungen, was aufgenommen wurde und was noch einmal gedreht werden muss. Diese Aufzeichnungen kommen dann zum Filmschnitter, der sich so die einzelnen Clips besser zurechtlegen kann.

Mit der Kamera wird eine 180°-Runde um die versammelten Partygäste gedreht. Man bemerke die Beleuchtung, die mit Holzklötzen an den Deckengiebeln befestigt ist.

Mit der Kamera wird eine 180°-Runde um die versammelten Partygäste gedreht. Man bemerke die Beleuchtung, die mit Holzklötzen an den Deckengiebeln befestigt ist.

Tag 7 – am Balkon

Hier werden nicht nur ein Kamerakran und riesige Reflektoren eingesetzt, sondern auch Stuntmänner. Am Letzten Tag filmt das Team die Verratsszene, bei der einer der Hauptfiguren in den Tod stürzen soll. Ich kann zwar nicht bis zum Drehende – drei Uhr früh – bleiben, aber stapfe tapfer durch die kalte Nacht, um gute Fotos von den Schauspielern zu knipsen. Ich esse kein Mittagessen und komme direkt von der Uni zum Set, welches sich im Herzen des UCLA-Campus befindet – und muss herausfinden, dass es kaum mehr Essen gibt. Innerhalb von 40 Minuten ist das Essensproblem gelöst und Happa-Happa tanzt für alle an. Ich liebe das Essen auf Filmsets.

Am Set des letzten Drehtages; ein Balkon der UCLA

Am Set des letzten Drehtages; ein Balkon der UCLA

16.000 Watt - mit der Leuchtpower wird die Nacht zum Tag und man verbrennt sich die Finger bzw. bekommt einen Sonnenbrand, sobald man sich nur in die Nähe der Lampen wagt.

16.000 Watt - mit der Leuchtpower wird die Nacht zum Tag und man verbrennt sich die Finger bzw. bekommt einen Sonnenbrand, sobald man sich nur in die Nähe der Lampen wagt.

Gelernte Lektionen am Filmset

Auf einem so grossen Set mus man schon mächtig dämlich sein, um nichts mitzubekommen und aus den Erfahrungen zu lernen – Erfahrungen, die man nur am Set sammeln kann. Alle dieser Notizen sind positiv formuliert, obwohl viele davon auf Fehlern basieren, die ich während der Produktion mitbekommen habe. Ich notiere mir folgendes:

  1. Immer genug Essen parat haben. Eines der Crewmitglieder dafür verantwortlich machen, bei einer drohenden Essensdepression für Nachschub zu sorgen. (Damit sind Snacks gemeint; Mittag- und Abendessen werden verlässlich von einer beauftragten Firma geliefert).
  2. Beim Budget auf Faktoren wie den “versteckten” Kosten des Portapotti-Ausleerens, zusätzlichem Essen, teureren Gebühren oder mehr Zustellservice achten und einkalkulieren.
  3. Alles im Frame beleuchten, selbst Räume hinter Türen und Durchgängen. Diffuser benutzen, um das Licht schön weich zu machen.
  4. Immer die Distanz von Kamera zum Fokuspunkt (Subjekt) abmessen und aufschreiben, um alles für Reshoots parat zu haben.
  5. Beleuchtung vor dem tatsächlichen Shooting planen und aufzeichnen um Zeit zu sparen.
  6. Jede Szene mit den Schauspielern im vorhinein ausreichend üben, um am Set dann perfekte Leistungen zu bekommen.
  7. Per Storyboards die Positionen der wichtigen Schauspieler skizzieren und Aufstellungen für Extras planen (um am Set dann nicht für 20 Minuten Leute herumpositionieren zu müssen).
  8. Kleine Details planen, am Besten direkt am Schauplatz einige Wochen vor dem Shoot.
  9. Einige Produktionsassistenten (Mädchen für Alles) an Bord bekommen um kleinere Aufgaben zu erfüllen und einiges an Zeit zu sparen. Balance finden zwischen der Zeitersparnis/Nützlichkeit vieler PAs und deren durch Hunger produzierte zusätzliche Kosten.
  10. Für Filmförderungen (Geld, Equipment von Herstellern direkt) Ausschau halten.
  11. Positionen der Schauspieler mit einem “T” markieren – der Rumpf des Ts zwischen den Füssen, der Giebel des Ts an den Fussspitzen
  12. Einen Zeitrahmen für das Shooting bestimmen und jeder einzelnen Aufnahme ein Zeitbudget zuweisen, um keine Überstundensituation zu erzeugen. zB: Aufnahme 1 – 20 Minuten fürs Setup, 20 Minuten für 3 Takes – und nicht mehr.
  13. Falls man vom Sonnenlicht abhängig ist: Die Crew und Schauspieler für 7 Uhr früh bestellen, sodass man um 8.30 die erste Aufnahme machen kann.
  14. Unbedingt guten Sound vor Ort haben. Sound ist unterbewertet!!
  15. Das Timing von einem Schauspieler auf das Timing eines anderen basieren: “Otto, wenn Franz ‘Hallo Peter’ sagt, beginnst du dich in Richtung Tür zu bewegen. Sobald Otto die Klinke anfasst, musst du dich ducken, Lieselotte.”
  16. Den Schauspielern nicht nur Befehle geben, sondern auch versuchen, sie in das Handwerk des Regisseurs mit einzubeziehen. Sprich: Nicht nur sagen, was die Schauspieler machen sollen, sondern auch warum. “Gunthilde, dreh dich etwas schneller, und dann spring so schnell du kannst von dem Sprungbrett. Im finalen Schnitt wird diese Szene nämlich nur drei Sekunden lang sein, also musst du die ganze Bewegungsabfolge innerhalb dieser drei Sekunden bringen!” Dadurch wird es viel einfacher, mit den Schauspielern zu arbeiten.
  17. Auf einem grossen Set mit vielen Beteiligten: Unbedingt ein Shooting Permit bekommen und die Nachbarn vom anstehenden Filmdreh informieren. So erspart man sich viel Ärger und $$$ (Auf the Bridegroom stand die Produktion für etwa 4 Stunden still, weil ein Nachbar sich beschwerte und die Filmemacher keine Zulassung von der Stadtverwaltung hatten).
  18. Jedem Schauspieler signalisieren/sagen wann er gehen darf und sie routinemässig darum fragen, sich beim zweiten Regieassistenten abzumelden. So braucht keiner der Schauspieler zu lange bleiben und es wird sichergestellt, dass niemand zu früh abhaut.
  19. Wenn möglich, sollte jeder der Crewmitglieder Filz- oder Schaumstoffsohlen bekommen, um jegliche Bewegungen hinter der Kamera nicht auf den Soundtrack mit aufzuzeichnen.
  20. Die Crewmitglieder, die gerade am nächsten Shot arbeiten, um eine kurze Pause zu bitten während eine Aufnahme läuft. So hat man dann keine Schraub- und Hämmergeräusche auf dem Soundtrack. Am Besten lässt sich das mit dem Ruf des Regieassistenten “QUIET ON SET!” lösen.
  21. Reflektoren benutzen, um Licht von einem Platz zu einem anderen gelangen zu lassen.
  22. Dollyschienen immer mit Gleitmittel (zB. Politurspray) besprühen, um eine quietschfreie Fahrt zu gewährleisten.

About the Author

Tobias Deml is an Austrian Filmmaker and Visual Artist. 2012 Cinematography Reel: http://vimeo.com/53973421 Tobias Deml ist ein österreichischer Filmstudent und Möchtegernregisseur in Los Angeles. Er arbeitet derzeit als Kameramann in Los Angeles und popelt in seiner Nase.