Terminated – Props, Kamerafahrten, Probe und Zeitmessung

Ich folge einem in vielen Filmemach-Ratgebern essentiellen Tipp: Vorbereitung ist alles. Ich arbeite schon für Wochen an dem Film; nicht nur am Schreiben des Skripts, sondern auch am Casting, dem Drehort und vor allem einem unsichtbaren Film, der in meinem Kopf abgeht…

Eine wichtige Sache fehlt mir noch: Der Produktionsdesigner, eine der wichtigsten Positionen am Set – er dekoriert das Set, kümmert sich um Props und Ausstaffierung. Mir kommt nur eine Person in den Kopf – Ferdl.
Ja, ganz richtig, in Amerika, live, in Los Angeles, ein Urwiener. Sein Vater ist zumindest Wiener, und er kann fliessendes Proletenwienerisch, wenn er so will. Nicht nur das, sein Vater ist auch Produktionsdesigner, und vielleicht liegt es den beiden ja im Blut – ich rufe ihn an, er sagt sofort zu, und wir treffen uns in einem Starbucks in der Nähe von Downtown LA. Manche Leser kennen ihn bereits von meinem Sandpenis in Santa Monica.

Vor dem Treffen mit Ferdl finde ich einen Golfplatz auf einem Hochhaus - aus 3 Stockwerken schiesst man auf ein Netz, das direkt über einem Parkplatz hängt - so ist man gstopft in LA!

Vor dem Treffen mit Ferdl finde ich einen Golfplatz auf einem Hochhaus - aus 3 Stockwerken schiesst man auf ein Netz, das direkt über einem Parkplatz hängt - so ist man gstopft in LA!

Ich erzähle ihm von der Idee des Films, der Boschaft des Films und wie der Film in etwa aussehen sollte. Dabei bedenke ich immer folgendes: Ich kann es nicht ausstehen, wenn ich für jemanden arbeite, der keine Ahnung von dem hat, was ich machen soll und sich dann kreativ einmischt. Ich gebe Ferdl grobe Richtlinien – das Büro soll alt und ehrwürdig aussehen, aber ein paar Objekte enthalten, die unseren Mr. Wilson menschlich und plastisch darstellen, ihm Tiefe und Sympathie verleihen.  Woher aber die ganzen Props bekommen, die man für einen altehrwürdigen Boss benötigt? Klar, von einem…

Professionelles Prophouse in Hollywood – und dessen Preis

Yonatan und ich entschliessen uns, ein paar kleinere Möbelgeschäfte abzuklappern und sie um einen grossen Schreibtisch anzupumpen. Wir beide benötigen Schreibtische für unsere Büroszene, also sollten wir einfach unsere Ressourcen zusammenlegen. Bei einem dieser Möbelgeschäfte – recht nahe an meinem Haus – fragen wir den Ladenmanager, ob sie auch Schreibtische haben – denn wir sehen nur Couches und fette Ohrensessel. “Sorry, we don’t have desks…” “Ah, too bad… do you know a store around here that does? Because we are looking for a desk to use it in a short film.”

Plötzlich dreht sich die Frau neben uns um, die auf Stoffbeispiele gelugt hat, und entpuppt sich als hauptberufliche Film-Produktionsdesignerin. Was für ein geiler Zufall. Sie erzählt uns von ein paar Low-Budget-Filmen, an denen sie manchmal arbeitet und verweist uns auf ein paar Prop Houses – riesige Lagerhallen, in denen Filmrequisiten und Möbel zu finden sind -, die auch manchmal Studentenrabatte geben. Wir bedanken uns, fladern uns eine Visitenkarte von ihr (man weiss ja nie), und ab gehts zum Prop House in West Hollywood.

Ich bin überwältigt – mehrstöckig gestapelte Regale voll mit Einrichtung, Requisiten, Couches, Präsidentenschreibtische usw. usw. – voll krass, sowas hab ich noch nie gesehen. Wir fragen einen der Ladenjungs nach einem “Wunschzettel”, er markiert Einrichtungen  mit Aufklebern für uns, und am Ende, nachdem wir das Büro mit bestickerten Gegenständen in unseren Köpfen ausstaffiert haben, bekommen wir die Rechnung. Mehr als 1.000 Dollar. Wir vertschüssen uns kleinlaut mit dem obligatorischen “we’ll think about it!”

Unmengen an Sesseln und Stühlen, dreistöckig in der Halle aufgeklaubt.

Unmengen an Sesseln und Stühlen, dreistöckig in der Halle aufgeklaubt.

Darf nicht fehlen: Pokale für Ihren neuesten Film. Pokalgebühr $3, oder $50?

Darf nicht fehlen: Pokale für Ihren neuesten Film. Pokalgebühr $3, oder $50?

Yonatan und die Props - saugeil, aber sauteuer.

Yonatan und die Props - saugeil, aber sauteuer.

Kontakte sind der Fuss in der Tür

Beim Bau der noch nicht ausgereiften Steadicam - mit dieser wollte ich sichergehen, dass die Kamera in "Terminated" genug Stabilisation hat, dass sie selbst beim Laufen ruhig bleibt.

Beim Bau der noch nicht ausgereiften Steadicam - mit dieser wollte ich sichergehen, dass die Kamera in "Terminated" genug Stabilisation hat, dass sie selbst beim Laufen ruhig bleibt.

Ich berichte Hiroki von dem visuell beeindruckenden und finanziell deprimierenden Prophouse, und er erwähnt nebenbei, dass er auf einem Musikvideo im Sommer einen Mann kennengelernt hat, der der Propmaster – Requisitenverwalter – der L.A. Opera ist. Ja, gehts noch? Ist ja der Wahnsinn! Ich rufe den guten Mann an, bin total aufgeregt und nervös, und er ist so nett am Telefon,  dass er mich direkt zu Oper einlädt, um mir ein Bild von ihren Beständen zu machen – gratis. Ich nehme Hiroki mit, und James, der Propmaster, führt uns in das Untergeschoss der in Downtown LA gelegenen Oper. In der Tiefgarage befindet sich ein abgezäunter Bereich, mit Planen verdeckt, und wenn man den magischen Schlüssel hat, findet man dahinter Tausende und Abertausende von Requisiten, die die LA Opera für ihre Aufführungen verwendet. “Whatever is down here right now is not being used”, sagt er und grinst breit.

Einen fetten Schreibtisch gibt es zwar nicht, dafür aber allen anderen Zubehör – mehr als ich erwarten könnte. Ich bin ganz aufgeregt, lasse ihn wissen, dass Ferdl am Tag vor dem Dreh vorbeikommen wird uns die Props aussucht; ich treffe bereits eine Vor-auswahl und schicke Ferdl dann eine Email mit der Liste von Requisiten, die ich auf jeden Fall im Film haben möchte. Nebenbei vertraue ich ihm die Aufgabe an, einen fetten Bürotisch zu besorgen – bleibt nur zu hoffen, dass er den auch tatsächlich findet.

Kommunikation ist alles

Die Location / Drehort steht, die Schauspieler sind gecastet, und meine Crew habe ich grossteils Wochen vor Drehebeginn an Bord geholt. Ich poste einen Eintrag auf Craigslist, in dem ich nach Extras suche, und schreibe ein paar Schauspielern, die sich online für eine der dialoglosen Rollen beworben haben.

Und hier, nur ein paar Tage vor Drehstart, kommt ein wichtiges Email an die Crew und Besetzung:

Official start of TERMINATED is Friday, Dec. 3, 2010.
It will be an afternoon/evening meeting between cast, crew and extras and will include a masterplan-meeting as well as a rehearsal, blocking and social gathering – so everyone gets to know each other. This meeting is essential to the film, there will be lots of fun, inspiration and food.

Shooting will be on Saturday and Sunday, Dec. 4 and 5, 2010, from around 8AM to 4:30PM.

http://www.facebook.com/album.php?aid=245611&id=537359491&l=883bbdbd42
Please look at the facebook album that shows our locations – one of the bus stations and the main building – to get a feeling for what the movie will be like. There are also Storyboards, Floorplans etc. – to aid your role on set!

Thanks again for being part of this extraordinary short film, and I’m looking forward to working with all of you!

Tobias

Nur um dem werten Leser einen ungefähren Einblick in die Wichtigkeit von Kommunikation zu geben; hier eine Suche in meinem Email-Archiv nach dem Namen”Terminated”..:

Ein Einblick in die 180 Emails in meinem Email-Account, die das Wort "Terminated" enthalten

Ein Einblick in die 180 Emails in meinem Email-Account, die das Wort "Terminated" enthalten

Jetzt ist der Film hauptsächlich in meinem Kopf, aber das ist nicht genug: Der Film enthält so viele komplexe Momente, dass ich mein Wissen einfach teilen muss. Nicht nur das, andere Beteiligte müssen sich selbst und ihre Fähigkeiten auf die bevorstehende Herausforderung vorbereiten; ich habe den Film so konzipiert, dass fast jeder Beteiligter über seine eigenen Fähigkeiten hinauswachsen muss, um den Film auch nur annähernd fertigzustellen. Allen voran ich selber, da ich nicht den blassesten Schimmer habe, wie ich den 4. und 5. Dezember 2010 managen oder überleben werde.

Locationscouting Nr. 2&3, Ampelintervalmessung und Kameratest vor Ort mit Hiroki

Zwei Dinge sind essentiell für die dritte und neunte Szene/Abschnitt des Films: Das Timing und die Kamerabewegung. In beiden Fällen folgt die Kamera jemandem, und in beiden Fällen müssen die Verkehrsampeln zur richtigen  Zeit auf grün schalten, und dann eine bestimmte Zeit lang grün bleiben. Gleichzeitig muss ein Bus im Hintergrund heranfahren; verpassen wir entweder die Ampelphase oder den Bus, wird der Film länger und langweiliger, bzw. wir müssen auf den nächsten Bus warten, und das kann dauern. Ich begebe mich also mit Hiroki und Yonatan zum Public Works Building – finde während dem selben Ausflug auch die Parkgebühr eines nahestehenden Parkplatzes heraus, nämlich schlappe 4$ pro Tag – und positioniere mich genau dort, wo unser Hauptcharakter Gerhard gehen wird.

Während Hiroki und ich die Kamerabewegung austesten – er läuft dabei rückwärts über Broadway, eine vielbefahrene Strasse in Downtown -,  misst Yonatan die Sekunden, die die jeweilige Ampelphase bereitstellt. Mit den neu gewonnenen Daten warten wir dann auf einen Bus, geben einander ein Signal zum Start, und genau wie geplant schaffen Hiroki und ich es über die Grünphase, der Bus fährt knapp hinter mir in die Station ein, und als die Ampel rot wird und der Verkehr zum Stehen kommt, kann Hiroki hinterherlaufen und mich genau beim Einsteigen in den Bus filmen. Da Hiroki bisher noch nie die Location persönlich gesehen hat, ich ihn aber mit den Lichtverhältnissen und geographischen Gegebenheiten vertraut machen will, treffen wir uns noch einmal mit den Angestellten des Gebäudes für ein zweites Location Scouting – und filmen bereits Testfootage für die Kamerafahrt durch das Büro – das Kameraproben wird uns Zeit am tatsächlichen Set sparen.

Beide Testaufzeichnungen sind hier exklusiv im Blog zu sehen:

Um den ersten Drehort von Terminated zu bestimmen, muss ich herausfinden, wo die Busse hinfahren, die die Busstation in der Nähe unseres Hauptdrehorts anfahren. Ich setze mich in meinen Pontiac Firebird und beginne, den Bussen zu folgen. Der Film soll ein einziger durchgehender Shot sein, also ist es wichtig, eine kurze Strecke für die Busfahrt zu wählen und auf einer coolen Busstation zu enden.

Dummerweise hat mein Firebird immer noch keinen Lüfter, und nach einigem Schneckentempo-Busverfolgen überhitzt der Wagen – ich muss ihn rechts ranfahren und kann nur noch dem verdampfenden Kühlwasser zusehen. Lustigerweise finde ich ungeschütztes WiFi und schreibe an einem Blogeintrag, bis der Wagen wieder kühler wird. Ich finde dann meine Busstation, ironischerweise auf Pico Blvd. und Hope St. – Hoffnung ist wirklich angebracht in “Terminated”. In der Zwischenzeit schiesst Hiroki seinen 12-Stunden-Drehzeit-Kurzfilm “The Chase”; ich bat ihn vor einigen Tagen, das Benutzen der Steadicam zu üben, woraufhin er einen Film mit viel Verfolgungsjagd-Material konzipierte. Ich versuche, ihn an diesem Tag auf seinem Dreh zu besuchen, kann ihn aber stundenlang nicht erreichen: Die Polizei schnappt die Jungs, verhörte Hiroki für eine Stunde am Drehort und schickt ihn und sein Team wegen unerlaubtem Filmen in der Nähe des LA River von Dannen. Ich fahre dann trotzdem dort hin, bin ja schon in nächster Nähe.

Eine der Busstationen, die zwar wunderschön, aber zu weit weg ist.

Eine der Busstationen, die zwar wunderschön, aber zu weit weg ist.

Mein überhitzter Firebird beim Ausruhen - am Dach kann man den Laptop sehen, auf dem ich gerade am Blog schreibe.

Mein überhitzter Firebird beim Ausruhen - am Dach kann man den Laptop sehen, auf dem ich gerade am Blog schreibe.

Beim Trip durch Downtown und der Suche nach Hiroki entdecke ich diesen kleinen Markt ... perfekt als Location für einen neuen Film!

Beim Trip durch Downtown und der Suche nach Hiroki entdecke ich diesen kleinen Markt ... perfekt als Location für einen neuen Film!

Hier wurde Hiroki's Crew fast verhaftet, als sie vor ein paar Stunden noch "The Chase" gedreht haben... und das nur für die  bessere Kameraführung in "Terminated".

Hier, am nahegelegenen LA river, wurde Hiroki's Crew fast verhaftet, als sie vor ein paar Stunden noch "The Chase" gedreht haben... und das nur für die bessere Kameraführung in "Terminated".

Jetzt sind es nur noch vier Tage hin zu besagtem Freitag, und die Steadicam beweist sich als nicht ausreichend kontrollierbar… Zeit, einen Shouldermount zu bauen.

Shoulder Mount Tutorial

Letztes privates Treffen mit den drei Schauspielern Darrel, Bruce und Heidi

Ich rufe die drei gecasteten Schauspieler zu einem letzten Treffen – es soll eine Generalprobe werden, bei der wir an der Szene arbeiten können. Wie auch bei allen vorhergehenden Schritten habe ich nicht den blassesten Schimmer, was ich tun  werde… ich meine, ich habe Bücher gelesen und in meinen Filmklassen über das Proben gehört, aber so wirkliche Erfahrung habe ich nicht…

Darrel kommt in einem anderen Outfit, ein grünes Hemd ohne Krawatte. “Darrel, how  come the outfit changed?”, frage ich, denn sein schwarzer Anzug mit schwarzer Krawatte und weissem Hemd war perfekt. “Well, I work in that restaurant, right, and a lot of guys from a large computer company eat lunch there all the time… in the script my character is talking about a software product, and from my experience with them, that’s how they all dress .. no tie, and some colored shirt.”

Hier, wenn auch wenig sichtbar, ist eine regietechnische Entscheidung zu treffen – zwischen Stilismus und Realismus. Ich habe den Film schon sehr genau im Kopf, und bitte Darrel, am Set sein ursprüngliches Outfit mitzubringen: “Let’s just say you work in the accounting department, and there the guys have  a different dressing style, or something like that… you know, the black and white outfit just really stings out, especially in the opening scene.” Darrel gibt sich gern mit meiner Forderung zufrieden, und ich danke ihm für seine Aufmerksamkeit und klare Beobachtungsgabe. Bruce und Heidi schenken mir viel Lächeln, und ich versuche, meine professionelle Maske aufzubehalten – innerlich bin ich todesnervös, aussen ein relativ gelassener Student. Diesmal treffen wir uns auch in der Lobby anstatt dem Konferenzraum des AET-Campus, um weiteren Zusammenschiss auf meiner Seite zu verhindern.

Lustigerweise kommt es dann nicht einmal zu einer Probe. “I wanted to see if you guys need a final rehearsal, to be more comfortable”, erkläre ich – den Text haben alle komplett professionell bereits einwandfrei gelernt, und ich bin zufrieden mit ihrer Darbietung beim Callback. “Yeah, actually, I think there’s certain things that should not be practiced to exhaustion, because it chips away from the intensity of the scene”, sagt Bruce, und Darrel nickt. Also dann, perfekt, ich muss keine Probe abhalten – stattdesseb unterhalten wir uns alle und lernen uns zum ersten Mal wirklich privat kennen. Mitten im Gespräch lasse ich dann die Katze aus dem Sack und erzähle meinen Schauspielern von der Lebenserfahrung, die mich zu diesem Film inspiriert hat.

Einmal noch schlafen, und dann geht es los…
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Lies Mehr über “Terminated”:
Alle Posts über den Schaffensprozess von “Terminated” sind im Terminated-Archiv zu finden. Hier einige Beispiele:

  • Das Büro ist fertig dekoriert - voll der Hammer!

    Terminated, Tag 2: Busfahrt und Büro in Downtown LA

    Posted on April 13, 2011 | 1 Comment

    Der erste Drehtag von Terminated beginnt im Morgengrauen. Etwa 30 Leute sind heute am Set, und einige unbekannte Faktoren müssen bewältigt werden: Eine unerlaubte gefilmte Busfahrt, ein unerlaubter Dreh an einer Busstation mit komplexer Handlung, ein quer durch den Verkehr geworfener Fussball und eine 3-minütige 1-shot-Szene, bei der ein Mann gefeuert wird und zu weinen beginnt. So viele Unbekannten für ein Team von Studenten, die nur ein paar Filme am Buckel haben – das bedeutet: You gotta step your game up. Und genau das haben wir vor. Full Story

  • Screenshot of the exclusive rehearsal video

    Terminated, Tag 1: Cast & Crew Meeting (Vorbesprechung und Versammlung)

    Posted on April 5, 2011 | 3 Comments

    Der erste Tag von “Terminated” ist gekommen – heute trifft sich das gesamte Team zu einer letzten Probe, um Kameraarbeit und Schauspieler-Aufstellung für die kommenden zwei Drehtage zu verinnerlichen; wir werden auf gefährlichem Gebiet und mit viel Risiko agieren; Drehgenehmigungen haben wir nur für einen Teil des Filmdrehs, und eine Filmcrew von fast 30 Leuten kann man nicht einfach so absagen. Jeder lernt nun die Geschichte des Films im Detail kennen, den Drehablauf und die Engpässe … noch ein paar letzte Besorgungen, dann kann alles morgen losgehen. Full Story

  • Eine der Busstationen, die zwar wunderschön, aber zu weit weg ist.

    Terminated – Props, Kamerafahrten, Probe und Zeitmessung

    Posted on March 29, 2011 | 2 Comments

    Das Drehdatum von “Terminated” rückt näher und näher – letzte Vorbereitungen müssen getroffen werden. Innerhalb der letzten zwei Wochen finden wir einen Weg, Requisiten zu besorgen und mein Kumpel Ferdl wird zum Produktionsdesigner, Hiroki und ich schiessen Probeaufnahmen vor Ort unter Aufsicht der Gebäudeverwaltung, ich gehe auf eine zusätzliche Drehortsuche und treffe mich schlussendlich mit den Schauspielern für eine Generalprobe. Full Story

  • A DIY Shoulder Mount for around $20-$30, mostly made of plumbin equipment, geared towards Video DSLRs; the tutorial below lets you build one yourself!

    Tutorial: Building a Shoulder Mount for DSLR Filming, $20-$30

    Posted on February 28, 2011 | 5 Comments

    This article (English) is a comprehensive tutorial for building a DIY shoulder mount for $20-$30. Parts consist mostly of plumbing pipes and a big old sweater – the result is a stable rig that can be used for quite smooth hand-held filming while standing and/or walking. This instruction is geared towards Video-DSLR users who want a comfortable, cheap and sturdy (let’s call it indestructible and easily replaceable) shoulder rig. Full Story

  • Der Konferenzraum am AET Campus mit aufgeteilten Casting-Unterlagen zu "Terminated"; von der Perspektive des Filmemachers aus gesehen.

    Der Castingprozess für “Terminated” – Teil 2: Das Casting

    Posted on February 15, 2011 | 5 Comments

    Ein Tutorial zum Casting: Mein Kurzfilmprojekt “Terminated” springt auf ein ganz neues Level der Erfahrung, als ich mich dazu entscheide ein echtes Casting abzuhalten. Und zum ersten Mal in meinem Leben erfahre ich, was es bedeutet, in “Castingliebe” zu fallen – wenn man einen Schauspieler unbedingt und um jeden Preis haben will. So eine pervers gute Darstellung ist ein einmaliges Erlebnis. Der zweite Teil dieses Beitrags handelt über das tatsächliche Casting und die Magie der Schauspieler, die auftauchen – sowie den verbundenen Stress, die peinlichen Momente und die Komplikationen mit Räumlichkeiten, die mir fast ein Disziplinarverfahren einhandeln. Full Story

  • Bürozellen bis zum Nebel des Horizonts - sowas gibts nur in Filmen. Foto: Yonatan Mallinger.

    Location-Durchbruch im Public Works Building

    Posted on February 5, 2011 | 5 Comments

    Nach einer Stunde Verhandlungen kommt ein magischer Moment des Durchbruchs – und uns wird für 0$ Kosten eine der beeindruckendsten Büroräumlichkeiten angeboten, die mein jungfernes Auge je erblickte. Und ich erblicke eine Menge, trotz meiner Kurzsichtigkeit. Damit hat mein baldiger Kurzfilm “Terminated” ein Zuhause gefunden! Full Story

  • Der Aufzugsbereich - wie in einem Film. Absoluter visueller Orgasmus!

    Das Wunder des Location Scouting

    Posted on January 1, 2011 | 1 Comment

    Als Guerilla-Filmemacher sind mir Shooting Permits (Filmgenehmigung eines Ortes) total hanswurst. Bisher musste ich aber auch noch nicht in einem schwer bewachten Gebäude filmen. Mit Yonatan, meinem Produzenten, mache ich mich auf nach Downtown LA, um die Erlaubnis für ein atemberaubendes Bürogebäude zu erhalten. Doch wir werden abgewiesen und Köpfe werden geschüttelt. Es scheint aussichtslos… Full Story

  • Die ersten Storyboards - wie diese Szene in den Film passt, können Sie am Ende des Artikels herausfinden.

    Wie ein Klassenfilm zu einem klasse Film werden könnte

    Posted on December 21, 2010 | 8 Comments

    Für unseren Kurs “Fortgeschrittene Filmproduktion” müssen wir einen Abschluss-Kurzfilm machen. So weit, so gut … dank Lorena bekomme ich eine Idee, und im Nu entwickelt sich eine simple Idee in eine potenziell bahnbrechende Filmentwicklung in meiner Laufbahn. Ergebnis: Noch unbekannt… Full Story

Terminated, ich komme.

About the Author

Tobias Deml is an Austrian Filmmaker and Visual Artist. 2012 Cinematography Reel: http://vimeo.com/53973421 Tobias Deml ist ein österreichischer Filmstudent und Möchtegernregisseur in Los Angeles. Er arbeitet derzeit als Kameramann in Los Angeles und popelt in seiner Nase.