Graduation Ceremony – Goodbye, SMC (schluchz)

Generalprobe der Abschluss-Zeremonie. Todzach, aber man kann sich wenigstens unterhalten.

Generalprobe der Abschluss-Zeremonie. Todzach, aber man kann sich wenigstens unterhalten.

Es gibt viele Dinge,  über die ich gerne geschrieben hätte. Beispielsweise unseren Trip nach Nordkalifornien, gesponsort vom International Education Center und unserer Studentenregierung, bei dem wir uns diverse Colleges wie UC Berkeley und UC Santa Cruz anschauen, kleinere Filmprojekte, den langsamen Zerfall des Filmclubs durch falsche Sitzanordnung, mein Internship bei einer kleinen Firma, bei dem ich einmal von 8PM bis 8AM gearbeitet habe – einzige Droge: kaltes Wasser – und dann durch Uebermuedung ein anderes Auto im Stop n’ Go-Verkehr angefahren habe aber nie etwas von der Versicherung gehoert habe, oder ueber die vielen Klassen wie etwa politische Bildung und Biologie, von denen ich sehr profitiert habe … aber im Endeffekt muss man Prioritäten setzen, und ich bin ja nicht einfach jemand mit einem 40-Stunden-Job (schön wär’s, zeitmässig), sondern studiere und filme und habe eine Freundin – da bleibt einfach nicht so viel Zeit für tägliche Blogartikel wie damals beim Auslandszivildienst. Habe, habe, habe.

Diesmal muss ich zu meiner ganzen Arbeit auch noch drei Kekse an Marc Wulf vergeben, der diesen hoffnungslos langweiligen Blog angeblich dreimal komplett durchgelesen hat – jetzt hat er auch angeblich drei Kekse aus in seinem Schweizer Tresor…

Wie auch immer –

Eine Ära geht zu Ende; vorerst.

Das Studium finden viele wichtig. Ich hatte keinerlei wirkliche Meinung darüber, ausser, dass “man als Künstler nicht studieren muss, man kann sich alles selber beibringen”. Und das hat schon einiges an  Wahrheit dran – alles, was ich vor Film gemacht habe, 2D-Artworks, 3D-Renderings und Fotografie, habe ich mir selbst beigebracht. Der Auslöser damals war die Mama meiner Freundin, die mir sagte: “Wenn du nicht studierst, wirst du nie wissen, wie es sich anfühlt, Student zu sein”… und sobald ich das hörte, etwas in der Richtung da-könnte-ich-was-verpassen, hatte ich meine Entscheidung gefällt.

Das finde ich meinem Gerümpel: Die erste Infobroschüre, die ich beim Antritt vom SMC bekommen habe; darauf Namenssticker, die ich beim Einführungsseminar vor zwei Jahren trug.

Das finde ich meinem Gerümpel: Die erste Infobroschüre, die ich beim Antritt vom SMC bekommen habe; darauf Namenssticker, die ich beim Einführungsseminar vor zwei Jahren trug.

Die letzten zwei Jahre waren eine augenöffnende Erfahrung, und ich kann jedem noch so alternativen Künstler empfehlen, studieren zu gehen. Muss nicht einmal das sein, was man letztendlich im Leben machen will – von meiner Erfahrung her kann man diese Dinge erleben, die im Autodidaktenleben fehlen (können):

  • Klassendiskussion: Innerhalb einer Klasse oder eines Kurses kann man Diskussionen führen, und eigene Standpunkte auf die Probe der Allgemeinakzeptanz stellen – argumentiert jemand anders überzeugend gegen die eigenen Argumente, muss man seine eigenen Überzeugungen hinterfragen und ausfeilen oder ändern.
  • Studentenvibe: Es stimmt, dass man als Student eine gewisse Leichtfertigkeit erlebt, eine gewisse Freiheit, bei der man viel experimentieren und ausprobieren kann – man bleibt oft ein unbeschriebenes Blatt bzw. der eigene Ruf ist nicht so einflussreich wie später im Berufsleben.
  • Diversität: Als Autodidakt umgibt man sich immer mit Gleichgesinnten – die daher oft ähnliche Persönlichkeitsmerkmale wie man selbst hat. Das Schöne an Universitätsklassen ist, dass – je nach Institution – die Studentenpopulation extreme Diversität aufweist. Dadurch wird man mit komplett andersartigen Menschen in einen Kurs zusammengewürfelt und muss miteinander auskommen, sich zusammenraufen und voneinander lernen.
  • Soziale Stimulation: Als Autodidakt verbringt man die meiste Zeit des Lernens alleine – als Student wird man oft zum Gruppenlernen gezwungen, was die eigenen sozialen Kompetenzen fördert und einen glücklicher macht.
  • Erweitern des eigenen Horizonts: Als Autodidakt tastet man sich vor und lernt bestimmte Fähigkeiten nach eigenem Ermessen. Wird das Lehrmaterial von einer Institution vorgegeben, wird man oft mit Inhalten und Themen konfrontiert, von denen man noch nie gehört hat. Das erweitert die eigenen Lernmöglichkeiten. Als Künstler und speziell als Filmemacher halte ich es für das Wichtigste im Studienleben, eine gute Allgemeinbildung zu erlangen – Philosophie, Psychologie, Politik, Geographie, Biologie, Rechtswissenschaften, Physik, Geschichte, Literatur – ohne so etwas ist man ein Künstler mit wenig Weitsicht und Perspektive. Als Geschichtenerzähler muss man nicht nur etwas zu erzählen haben, sondern ist seiner eigenen Intelligenz dazu verpflichtet, etwas zu erzählen, das den Zuseher wenigstens im Entferntesten bildet und neues Wissen schenkt.

Meiner Erfahrung nach ist der optimale Lehrweg als Künstler ein Hybrid aus klassischer Bildung und autodidaktischer Entwicklung – dann hat man seinen Lesern, Zusehern, Betrachtern, Fans, Kritikern und nachfolgenden Generationen wenigstens etwas  nützliches anzubieten. Falls Sie sich nun fragen, lieber Leser, warum zum Teufel schwafelt der so einen Fusel, mich interessiert das nicht – dann müssen Sie sich gedulden; für mich ist es wichtig, meine eigenen Erfahrungen, Erkenntnisse, Erfolge und Niederlagen zum Profit für andere zu machen.

Die Ära des Studierens ist für mich vorbei, vorerst, denn obwohl ich in einer der weltweit renommiertesten Filmuniversitäten (USC) aufgenommen wurde, habe ich mich entschlossen, einen anderen Weg zu gehen – und falls dieser Weg nicht klappt, ist das Weiterstudieren für mich ja nicht gestorben, sondern nur ein Plan  B. Der Hauptgrund: Ich will mein eigenes Geld erarbeiten und Dinge erschaffen, anstatt ein weiteres Studium zu Kosten meiner Eltern zu konsumieren. Mal sehen, wie das klappt – aber jetzt heisst es erst einmal: Goodbye SMC!

SMC, einer der besten Orte der Welt

Es gibt einen Haufen Studenten am SMC, die sich über alles mögliche beschweren, die Klassenräume, die Temperatur, die Leute, die Professoren usw. usw. – als Ureinwohner aus Wien stemple ich diese Leute als klassische Raunzer ab und ignoriere ihre Wehwehchen – denn SMC ist einer der coolsten Orte, die ich jemals zuhause nennen konnte. Ich fühlte mich hier richtig wohl, richtig daheim, und dieses Gefühl spiegelte sich in meinen Aktivitäten, Noten und ausserstudentplanlichen Aktivitäten ab. Mit einem GPA von 3.82 (4.0 ist perfekt, aber weit nicht so schwierig zu schaffen wie ein perfekter Notenschnitt in Europa) und einer Position in der Studentenregierung als Director of Publicity habe ich mein Studentenleben recht gut ausgelebt und deshalb auch vieles erlebt – das Engagement hat mich persönlich an vielen Erfahrungen bereichert, die ich als Faulpelz nicht geteilt hätte.

Die letzten zwei Jahre fühlen sich sehr lang und intensiv an; schulische Jahre gegen die ich mich nicht sträube sondern (in fast allen Klassen) geniesse. Ich lernte einen Riesenhaufen an Leuten kennen – Filmstudenten, Studentenpolitiker, Internationale Studenten (vor allem aus Japan, Hong Kong und anderen Teilen von Südostasien, was mir eine neue Welt öffnete, die ich im Geographie- und Geschichteunterricht im Gymnasium entweder mit intensivem Popeln ersetzte oder nie wirklich lernte), Leute mit anderen sexuellen Ausrichtungen und Identitäten (schwul, lesbisch, bisexuell, transsexuell – sowas “gibt es in Österreich nicht” bzw. in good old Austria halten sich diese Gruppen im Untergrund dank genereller Homophobie-Stimmung) … und diese Erfahrungen, Menschen und Orte haben mir sehr tief geprägt. Solange man die Möglichkeit dazu hat – man nicht z.B. an ein Bett gefesselt ist – ist es imperativ, eine diverse Schar an Menschen kennenzulernen, die anders als man selbst ist – nicht nur, weil es ein grossartiges Training in transnationaler Toleranz und Verständnis ist, sondern weil das eigene Leben viel abenteuerlicher und bedeutungsvoller wird. Also, lieber Leser, falls Sie keine schwulen, schwarze, asiatische oder ausländische Freunde haben – dann wird es höchste Zeit, den Artikel hier zur Seite zu legen und die Welt kennenzulernen.

Ich hatte das Privileg, viele dieser Menschen direkt neben mir zu haben – in meinem Apartmentgebäude mit ca. 150 Einwohnern allein hatte ich ca. 10 Freunde aus Asien, inklusive einer Transsexuellen – und am SMC-Campus mit ca. 30.000 Studenten waren es noch mehr. Eine Chance, die ich wirklich nutzen musste – und jedem weiterempfehlen kann.

Pre-Graduation für alle, die die Kohle ihrer Eltern nach Amerika verschifft haben

Es gibt eine spezielle Zeremonie für internationale Studenten; bei dieser gibt es köstliches Essen – das wird natürlich mit unseren tausenden von Dollars finanziert – und verschiedene individuelle Studenten werden geehrt. Zufällig fragt mich eine Dame vom International Center eine Woche vor der Feier, ob ich ein paar Videos parat habe – und kaum gebe ich ihr eine DVD, sehe ich beim Event selbst meinen Namen in der Programmbroschüre… als “Salute to the Visual Arts”.. whoa!

"A salute to the Visual Arts" als zweiter Programmpunkt - ich bin geehrt.

"A salute to the Visual Arts" als zweiter Programmpunkt - ich bin geehrt.

So sieht das internationale Graduation Dinner aus - Ballons und Essen.

So sieht das internationale Graduation Dinner aus - Ballons und Essen.

Wir sitzen dann gmiadlich am Tisch und futtern unser tausend-Dollar-Dinner, als dann plötzlich eine der Ladies vom International Education Center aufsteht, und freudig verkündet, dass sie jetzt zwei Filme eines abschliessenden Studenten zeigen werden, oh so special, blabla – und dann rennt mein Cinematography Reel und Chinatown Love Rectangle für die nächsten fünf Minuten… irgendwie geil, ich übergiesse mich mit Massageöl und reibe mir die Titten aus Genuss, als alle applaudieren und “did you make that?!” sagen. Reib-Reib.

Mein älteres Cinematography-Reel auf der Leinwand

Mein älteres Cinematography-Reel auf der Leinwand

Mein damaliges Reel:

Mein jetziges Reel (2011)

Das Dinner ist vorbei, und eine halbe Woche später ist der Campus dann so gut wie ausgestorben – wenn es da nicht ein aufmüpfiges Dörfchen an ca. 2000 Gästen und Studenten gäbe, die das Football-Stadium besetzen und feierlich ihre Allerliebsten bei der Graduation sehen.

Typisch Amerikanisch

Wir alle kennen die Bilder aus amerikanischen Filmen, von Leuten mit doofen Deckelkappen und lächerlich edlen Roben, die dann alle in die Luft geworfen werden, sobald der Valedictorian seine Ansage gemacht hat. So ähnlich ist es auch in Wirklichkeit, aber…:

  • Man muss sich seine Robe und Hut selbst kaufen
  • Auf den Hut kann man Sachen malen, pinseln, draufkacken oder ganze Diadoramen bauen – zwar macht das kaum jemand, aber ein paar Kreative gibt es
  • Die Zeremonie wird von allen moeglichen Verwandten besucht, und alle denken, dass sie jetzt was grosses geschafft haben (obwohl man einfach einen grossen Haufen Klassen absolviert hat, sowas wie eine finale Prüfung oder Arbeit gibt es nicht)
  • Es ist eine viel entspanntere Stimmung als in den Filmen, wo alle mucksmäuschenstill dasitzen
  • Die grösste Herausforderung ist es, Wasserballons in die Zeremonie hineinzuschmuggeln und unbemerkt aufzublasen – sobald die Zeremonie vorbei ist, schmeisst man dann alles mögliche in die Luft
  • Keiner schmeisst seinen Hut in die Luft, schliesslich hat man dafür 10 Dollar gezahlt
Mit rotweissroter Flagge und Lay (hawaiische Blumenkette, die Lorena mir umgeschnallt hat) auf ins Gefecht

Mit rotweissroter Flagge und Lay (hawaiische Blumenkette, die Lorena mir umgeschnallt hat) auf ins Gefecht

Lorena hat fest aufgetischt, überall "Congratulations" bei ihr Zuhause.

Lorena hat fest aufgetischt, überall "Congratulations" bei ihr Zuhause.

Unsere Graduation Ceremony war trotz nebels glasklar leiwand.

Unsere Graduation Ceremony war trotz nebels glasklar leiwand.

Mit dem Grossteil der Studentenregierung kurz vor unseren Medaillien - man möge betonen, dass diese Umhängeschleifen 25$ das Stück gekostet haben; sie bekommt man nur wenn man bestimmte Notenschnitte erreicht hat.

Mit dem Grossteil der Studentenregierung kurz vor unseren Medaillien - man möge betonen, dass diese Umhängeschleifen 25$ das Stück gekostet haben; sie bekommt man nur wenn man bestimmte Notenschnitte erreicht hat.

Sichtbar im Siegestaumel, mit Medaillie und Urkunde - aber für was?

Sichtbar im Siegestaumel, mit Medaillie und Urkunde - aber für was?

Auf jeden Fall ist es eine schöne Zeremonie, wo allerlei bedeutende und unbedeutende Leute eine kleine Rede halten, jeder Student mit drei Händedrücken, Medaillie und temporärer Urkunde abgefertigt wird. Wir von der Studentenregierung umarmen den Präsidenten vom SMC – wir kennen ihn aus vielen Sitzungen – und zeigen den  anderen Studenten, wie bedeutsam und überhaben wir sind… oder auch nicht. Schliesslich findet sich in den Reihen der ehemaligen Studentenregierung die meisten Wasserballons, und auf meinem Kopf trage ich anstatt blauem Deckel eine rotweissrote Fahne, die Lorena am Vortag meisterhaft draufgekletzelt hat – Politiker und Rebellen, das wollen wir schliesslich sein.

Männertränen gab es nur in Pre-Facebook-Zeiten

Mit Pico, the Pirate - dem Maskottchen vom SMC.

Mit Pico, the Pirate - dem Maskottchen vom SMC.

Mit Dr. Tsang höchstpersönlich. Sehr cool!

Mit Dr. Tsang höchstpersönlich. Sehr cool!

Mit Lorena vor dem berühmten Springbrunnen am SMC-Campus, direkt nachdem ich geadelt werde.

Mit Lorena vor dem berühmten Springbrunnen am SMC-Campus, direkt nachdem ich geadelt werde.

Am Ende gibt es allermögliches nonalkoholisches zum Trinken und 1.000.000 Kalorien-Bomben in Form von mikroskopisch, trügerhaften Snacks. Ich schnappe mir Dr. Tsang (so heisst der Präsident, und obwohl wir praktisch beste Kumpel sind, rede ich ihn nur mit seinem Titel an, da spricht der Wiener aus mir) für ein kleines Fotoandenken, rund um mich stehen alle möglichen Leute, Lorena, ihre Familie, meine Studentenregierungsfreunde und Filmfreunde und andere Freunde – und ich stehe einfach da, mit leerem Kopf: Jetzt ist alles vorbei. Das selbe Gefühl wie damals im Gymnasium, wo wir alle heilfroh waren, dass endlich das beschissene Lernen und der ätzende Unterricht vorbei war, und dann plötzlich realisierten, dass am nächsten Tag alles anders würde – alle Klassenkollegen, Lehrer mit Witz und Kampfbereitschaft, die Schulfreunde aus anderen Klassen und der gemeinsam durchgestandene Stress, die gemeinsamen Exkursionen und Zündlereien, das versteckte Gekicher und zelebrierte Respektlosigkeit wie auch Widerstand der Obrigkeit gegenüber – all das war vorbei, vom Tisch gewischt.

Am SMC hatte ich zwar weniger das Verlangen  zu rebellieren, aber der studentische Leichtsinn und all die vielen lieben Leute, die man über die Zeit kennenlernt und tagtäglich praktisch im Radius von einem Häuserblock auf Anruf bereit hat – all das ist weg. Meine Sicht verschwimmt … ich kann weniger und weniger vom Getummel sehen, all die herumtanzenden Graduenten werden zu einem wässrigen Gewirbel, und Tränen schiessen mir aus den Augen, rinnen meine Robe hinab und bilden eine Pfütze unter meinen Füssen. Der nächste Schwall Tränen fliesst meine Edelkleidung hinunter und bildet eine kleine Überschwemmung am Boden, woraufhin mehrere Tische mit Essen hinfortgespült werden, und einer nach dem anderen ersäuft …

Hoppla, falsche Kategorie – Fantasiejournalismus ist nur auf meinem Zweiblog, www.ichträumevontanzendennilpferdenmitzuckersosse.com erlaubt. So dramatisch wie ein Tränenmeer war es dann auch wieder nicht, und bestimmt nicht so dramatisch wie ich damals vom Museum of Tolerance gefeuert wurde – aber als ich meine Freunde aus der Studentenregierung herzlich drückte, war ich bewegt – viele von ihnen würde ich trotz aller möglichen Versprechungen nie wieder sehen – wäre es nicht für das “auf immer und ewig” vernetztsein durch Facebook, wären sie wahrscheinlich alle in meinen Männertränen ertrunken.

Und jetzt? Jetzt geht das Leben weiter.

About the Author

Tobias Deml is an Austrian Filmmaker and Visual Artist. 2012 Cinematography Reel: http://vimeo.com/53973421 Tobias Deml ist ein österreichischer Filmstudent und Möchtegernregisseur in Los Angeles. Er arbeitet derzeit als Kameramann in Los Angeles und popelt in seiner Nase.